Das Ägyptische Museum München zeigt ab April die große Wanderausstellung „Menschen, Bilder, Orte“, ein Projekt des MIQUA, Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln.

In vier begehbaren Kuben werden da interaktiv verschiedene Aspekte des Zusammenlebens von Juden und Christen in Deutschland veranschaulicht, bildreich, lehrreich und unterhaltsam, konzipiert und erstellt von der leitenden Kuratorin Dr. Laura Cohen.

Die Schau durchlief bereits mehrere Stationen in NRW,  u.a. Essen, Dortmund und Köln und wurde nun nach München eingeladen.

Das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst (SMÄK) beherbergt in einem eigenen Raum auch regelmäßig Wechselausstellungen.

Als „Menschen, Bilder, Orte“ nach München eingeladen wurde, entstand die Idee, diese große historische Schau mit einer anderen, ganz im Hier und Heute spielenden Präsentation zu kombinieren.

Dafür wurde „Bis gleich, Isaak!“ ausgewählt.

In den Jubiläumsjahren 2021-22 zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ durchlief „Bis gleich, Isaak!“ mehrere Stationen: Kurparkschlösschen Herrsching, Schulmuseum Ichenhausen – ehemals Sitz der größten jüdischen Gemeinde Bayerns –, sie wurde im Münchner Gasteig im Rahmen eines Vortrags präsentiert, und im Dezember sollte sie im Kulturforum Blaues Haus Dießen gezeigt werden. Dieser Termin wurde wegen Corona leider schon zweimal verschoben und steht noch aus.

Ich freue mich sehr, dass meine Fotografien im SMÄK gezeigt werden – und möchte hiermit herzlich zu dieser Doppelausstellung einladen, die viel Interessantes, Amüsantes, Wissens- und Sehenswertes bietet.
 

Vernissage „Menschen, Bilder, Orte“ - „Bis gleich Isaak“     7. April

Ausstellungsdauer im SMÄK                                                     8. April bis 31. Juli

Sofija Pavlenko bei einer Aktion am Königsplatz

Pressestimmen


„Großartige Schwarz-Weiß-Fotografien. …
"Ich fahre nicht an den Nordpol oder in den Regenwald, ich schaue mal, was meine Nachbarn machen", lautet das Credo des Fotografen. …
Eine junge Studentin macht eine Performance, wo 1933 die Nazis aufmarschiert sind und Bücher verbrannt haben. Und ihr Gesichtsausdruck ist dabei besonders schön, stark und ruhig.
So einen Blick bekomme man als Fotograf nicht alle Tage, weiß Cohen. Und wenn ein Porträt gelungen ist, werde es interessant. Schließlich rätsele man bis heute über das Lächeln der Mona Lisa.“
Augsburger Allgemeine


„Noah Cohen ist heute in der Reihe „Fotografinnen und Fotografen sprechen über ihre Arbeit“ zu Gast. …
Das ganze wunderbare Programm dazu finden Sie in der Broschüre oder auf unserer Webseite. …
Doch wie, wie wird Geschichte eigentlich gemacht? Was schreibt sich ein? Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – Erinnerung. Diese Dimensionen gilt es zu verbinden. Heute holen wir Geschichten, die in Bildern erzählt werden, mit den Arbeiten von Noah Cohen ins hier und jetzt. …
Noah Cohen hat in Tel Aviv Fotografie studiert und war lange Jahre als Pressefotograf für Stern, AZ, SZ und die dpa tätig. Er unterrichtet seit vielen Jahren als Dozent im Fachgebiet Fotografie und ist uns allen eine große Bereicherung.“
Münchner Gasteig

„Wie immer ist das Geheimnis von guter Fotografie die Fähigkeit, im richtigen Moment das Richtige zu sehen. Und dann auch die Kamera in der Hand zu haben. …
Alles, was ihm in den Straßen, Landschaften – oder Gesichtern – begegnet, schlägt sich in Noah Cohens Bildern als Verdichtung einer großen Aufmerksamkeit, eines detailklugen Hinschauens nieder. …
Mit allen anderen Fotografien von Noah Cohen haben diese Porträts gemeinsam, dass sie auf eine gewisse Weise melancholisch schön sind, geheimnisvoll und dunkel, aber zugleich so lebendig und verführerisch, dass man unbedingt mehr über diese Menschen und die Entstehungsgeschichte der Bilder erfahren will.“
Katja Sebald, Einführungsrede Kurparkschlösschen Herrsching


„Zwanzig dieser beieindruckend vielschichtigen und lebendigen Porträts sind nun erstmals im Herrschinger Kurparkschlösschen zu sehen. … Cohen gelingt es stets, das Wesentliche der Personen in Momentaufnahmen zu erfassen. …
Der ästhetische Wert von Cohens Bildreportagen aus Bayern und Israel wurde bald in Ausstellungen erkannt und geschätzt. Seine von Henri Cartier-Bresson beeinflusste künstlerische Arbeit strahlt Klarheit und Authentizität aus. Gerade die Porträts offenbaren eine Seelentiefe, die sich wohl nur in Schwarzweiß hervorheben lässt.“
Süddeutsche Zeitung

https://aloys.news/de/blog/kultur/1700-jahre-juedisches-leben-in-deutschland-zwei-ausstellungen-im-aegyptischen-museum-muenchen-menschen-bilder-orte-und-bis-gleich-isaak-von-anne-munding

https://www.muenchen.tv/mediathek/video/kunstareal-staatliches-museum-aegyptisches-kunst/

https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/ich-vermisse-hier-nichts/

https://www.youtube.com/watch?v=RSU4GVmio1E